Brugg

Die 6. Regionalkonferenz Jura Ost tagte am 7. März im Salzhaus in Brugg. Die Versammlung nahm einerseits Fachberichte zum Thema Schacht-/Rampenzugänge sowie Berichte zum aktuellen Stand der Bewertungen der Oberflächenstandorte zur Kenntnis. Ausserdem wurden die Anträge behandelt, die im Anschluss an die letzte Plenumsversammlung aus dem Kreis der Konferenzmitglieder eingereicht wurden. Bei sämtlichen Anträgen rund um die Bewertung der Oberflächenstandorte folgte die Versammlung mit grossem Mehr den Empfehlungen der Fachgruppe Oberflächenanlagen und des Leitungsteams. Auch ein Antrag des Vereins KAIB zur Sistierung der Tätigkeit der Regionalkonferenz sowie ein Antrag des Gemeinderates Effingen zum Ausschluss eines Mitglieds der Fachgruppe Oberflächenanlagen wurden abgelehnt. 

Die 7. Regionalkonferenz findet am 11. April 2013 statt, die 8. Regionalkonferenz am 6. Juni 2013.

Die 6. Plenarversammlung der Regionalkonferenz Jura Ost findet am 7. März 2013 in Brugg statt. Die Konferenz wird sich wiederum zur Hauptsache mit der Bewertung der Standorte für Oberflächenanlagen beschäftigen. 

Am 13. Dezember wurde an einer gemeinsamen Sitzung von Leitungsteam und Fachgruppe Oberflächenanlagen der Zeitplan für die weiteren Arbeitsschritte im Zusammenhang mit der Bewertung der Oberflächenstandorte angepasst. Bei den Terminen der Regionalkonferenzen ergeben sich dadurch Änderungen: Die 6. Regionalkonferenz, die am 30. Januar 2013 hätte stattfinden sollen, findet nun am 7. März 2013 statt. Die 7. Regionalkonferenz findet am 11. April 2013 statt. 

Das Schaufenster der Geschäftsstelle Jura Ost ist weihnachtlich geschmückt und bietet eine schöne Einstimmung in die Adventszeit.

weihnachtsfenster

Die Suche nach möglichen Standorten für geologische Tiefenlager läuft nach den im Sachplan bestimmten Kriterien ab. Dies ergaben Abklärungen des Generalsekretariats des Eidggenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Das Verfahren ist in einzelnen Punkten jedoch zu verbessern. Die Abklärungen des UVEK erfolgen aufgrund öffentlich gemachter Vorwürfe gegen die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) sowie gegen das Bundesamt für Energie (BFE) und gegen das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI).

Auch eine externe Abklärung zur Unabhängigkeit des ENSI kommt zum Schluss, dass die geforderte Unabhängigkeit gewährleistet ist und nun noch weiter gestärkt wird. Der öffentlich erhobene Vorwurf, dass zwischen dem ENSI und der Nagra "Filz" herrsche, lässt sich durch das externe Gutachten nicht erhärten.

Die fünfte Plenungsveranstaltung der Regionalkonferenz Jura Ost fand am 10. November in Windisch statt. Der Vormittag widmete sich der Bewertung der sogenannten Oberflächenstandorte, jener Areale also, die im Januar 2012 von der Nagra als mögliche Standorte für Oberflächenanlagen vorgeschlagen wurden. In diesen Anlagen werden radioaktive Abfälle für die Tiefenlagerung umgepackt, bevor sie ins Lager verbracht werden. Die Fachgruppe Oberflächenanlagen stellte den Konferenzmitgliedern den aktuellen Stand der Bewertung vor, stand in einer längeren Frage- und Diskussionsrunde Red' und Antwort und informierte über das weitere Vorgehen. 

5. regionalkonferenz

Der Nachmittag war für einen Informationsblock reserviert. Auf dem Programm standen zuerst Referate von Walter Wildi (Geologe Uni Genf), Martin Herfort (ENSI), Thomas Ernst (Nagra) und Franz Schnider (BFE). Daran anschliessend folgte eine Podiumsdiskussion, an welcher auch auf zahlreiche Fragen aus dem Publikum eingegangen wurde. 

podiumsdiskussion