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Wenn Ihnen die Bezeichnung Jura Ost nicht geläufig ist, dann liegt das nicht an Ihren ungenügenden Geografiekenntnissen. Der Name wurde nämlich erst gegen Ende 2010 geprägt, und zwar im Zuge der öffentlichen Mitwirkung zur Etappe 1 des Sachplanverfahrens geologische Tiefenlager. Der Konzeptteil zum Sachplan geologische Tiefenlager definiert das Verfahren, das bei der Suche nach einem Tiefenlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz zur Anwendung kommt. 

Jura Ost ist eine von sechs Regionen, die ursprünglich als Standorte für ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle geprüft wurden. Mit dem Ende 2018 gefällten Bundesratsentscheid zur Etappe 2 des Sachplanverfahrens ist klar, dass nur noch drei der sechs Regionen vertieft als Standort für ein Tiefenlager untersucht werden: Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost.

Der Perimeter der Region Jura Ost hat sich mit Beginn der Etappe 3 leicht verändert und und deckt die Gebiete folgender Gemeinden ab (s. Grafik): Albbruck (D), Bad Säckingen (D), Birmenstorf, Birr, Böttstein, Bözberg, Bözen, Brugg, Döttingen, Effingen, Elfingen, Frick, Gebenstorf, Gansingen, Gipf-Oberfrick, Habsburg, Hausen, Herznach, Holderbank, Hornussen, Kaisten, Laufenburg (CH), Laufenburg (D), Lupfig, Mandach, Mettauertal, Mönthal, Mülligen, Murg (D), Oeschgen, Remigen, Riniken, Rüfenach, Schinznach-Bad, Schinznach, Turgi, Ueken, Untersiggenthal, Veltheim, Villigen, Villnachern, Windisch, Wittnau, Würenlingen, Zeihen.

Auf eigenen Wunsch gehören folgende Gemeinden nicht dem Verein Regionalkonferenz Jura Ost an: Baden, Birmenstorf, Full-Reuenthal, Holderbank, Mülligen, Schinznach-Bad und Schwaderloch.

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